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Seit der Geburt rund um die Uhr 

verfügbar zu sein ist einer seits das Schönste der Welt, 

aber auch Mutti braucht mal eine Pause.

Für kidsgo.de durfte ich die Lansinoh Milchpumpe ausführlich testen.

Beworben habe ich mich, als ich noch voll gestillt habe. Nun war aber Teilnahmeschluss erst Ende März, was ich so nicht bedacht habe, da meine Kleine nun natürlich auch mit Breikost gefüttert wird. 
Dennoch bleibt „das Fläschchen“ morgens noch immer.
Jeder weiß, wie wertvoll die Muttermilch ist und morgens, so denke ich mir das zumindest, ist sie doch am reinsten. Kein Kaffee, was ja nicht „verboten“ ist, dennoch in Maßen genossen werden soll, und und und.
Also bin ich trotzdem sehr froh, die Möglichkeit zu haben, diese Milchpumpe ausführlich testen zu dürfen.
Bisher kannte ich nur die normalen Handmilchpumpen. Nicht schön, aber praktisch. Gerade, wenn die ersten Zähnchen blitzen, eine Entzündung zu sehr schmerzt, oder man einfach etwas mehr Freiraum benötigt und nicht immer präsent sein möchte / kann.
Ich habe die Pumpe nun eine Woche lang täglich morgens benutzt und bin sehr zufrieden.

Der Aufbau ist sehr einfach, trotz der vielen Einzelteile. Somit ist sie zeitnah betriebsbereit.
Man kann mit einfachen Druck auf den Tasten die Saugstärke regeln oder aber die Phasen ändern., sodass man das ganz bequem einstellen kann. 
Die Reinigung ist relativ einfach, da man die kleinen Teile abnehmen kann und somit alles gut erreichbar ist.
Da sie sehr klein und kompakt ist, ist sie auch leicht zu verstauen und nimmt nicht viel Platz ein. Das Kabel hat eine sehr gute Länge, um sie gut platzieren zu können.
Der Pumpschlauch hingegen könnte für mich etwas länger sein, oder es könnte ein zweiter, etwas längerer Schlauch beigefügt werden. Das würde nochmals mehr Bewegungsfreiraum bieten.
Selbst als absoluter Laie kam ich sehr gut zurecht. Vom Aufbau über Anwendung bis hin zur Reinigung, alles ist denkbar einfach. 
Wie schon gesagt benutze ich sie morgens nach dem Aufstehen, um für die kommende Nacht und den nächsten Morgen vorgesorgt zu haben.
Die 2 Phasen, Stimmulierung und Saugen, sind im Wechsel sehr angenehm. Somit erreiche ich persönlich ein viel besseres Abpump-Ergebnis.
Zudem ist die Maschine sehr angenehm in der Geräuschbildung, sodass ich es gar nicht als störend empfinde. Das es nicht ganz ohne Geräusche geht sollte jedem klar sein ;).
Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät und der Handhabung.
Die Flasche und die Saugaufsätze haben wir nicht getestet.
Unsere Kleine ist seit der Geburt an NUK-Flaschen, NUK-Sauger und Schnuller gewöhnt, sodass sie aus anderen nur schlecht bis gar nicht trinkt.
Sie machen einen sehr guten Eindruck, aber wenn sie nicht möchte werden wir sie auch nicht zwingen, denn wir sind mit NUK ebenfalls sehr zufrieden und hatten noch keine Probleme damit.
Warum ich aber überhaupt abpumpe und nicht mehr stille? Die Gründe sind oben beschrieben. 
Und ich gebe ehrlich zu, dass gerade morgens etwas länger im Bett bleiben einfach das wundervollste der Welt sein kann, wenn der Partner nicht zur Arbeit muss und die Flasche warm machen kann.
Außerdem hat meine Kleine jetzt nicht nur ihre süßen kleinen 2 Zähnchen unten, sondern quetscht pünktlich für den Besuch morgen noch 6 weitere raus, sodass sie morgen ein strahlendes Lächeln zeigen kann <3.
Und wie tapfer sie dabei ist kann ich persönlich kaum glauben. Wie man 6 Zähnchen auf einmal bekommen kann aber auch nicht wirklich, dennoch freue ich mich riesig über diese weiße Pracht in ihrem Mund.
Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell 🙁 
Ich habe ganz bewusst nur Bilder vom Aufbau reingestellt. Auch denke ich, dass das verständlich für euch alle ist. <3

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9 thoughts on “Lansinoh – Die elektrische Milchpumpe – was für eine Erleichterung!”

  1. Danke für den tollen Bericht.

    Bei mir liegt die Stillzeit schon sehr lange zurück, hatte damals auch eine elektrische Milchpumpe vom Arzt verschrieben bekommen, aber die sah dann ganz anders aus, sehr groß und unhandlich. Zu der Zeit, also vor über 30 Jahren, man bin ich alt, wurde kaum gestillt.
    Man war da eher eine Ausnahme und wurde komisch angesehen, wenn man schon im Krankenhaus den Wunsch zu stillen, angab. Dementsprechend gab es dann leider auch kaum Aufklärung oder Anleitung.

    Benutzt habe ich die Milchpumpe nur selten, denn ganz ehrlich, mir behagte das nicht wirklich, ich empfand es als unangenehm, zumal meine Kinder komplett die Flaschen verweigert haben. Deshalb konnte ich die abgepumpte Milch auch nicht nutzen.

    Man kann übrigens auch perfekt im Bett stillen und dabei sogar einschlafen, ich hab das immer genossen 😉

  2. Ich habe 14 Monate lang gestillt (also erst seit einem Monat abgestillt) und vermisse die Zeit :-(. Zur Milchpumpe habe ich zwischendurch immer wieder gerne gegriffen; allerdings habe ich nur eine Hand-Milchpumpe und damit hat es immer EWIGKEITEN gedauert. Falls wir noch ein Kind bekommen sollten, wird es wohl eher eine elektrische Milchpumpe wie diese von Lansinoh sein. Danke für den Testbericht!

  3. Ich hatte die Elektrische Milchpumpe von Meleda, die konnte man sich in der Apo ausleihen da ich sie im Kh schon hatte wollte ich unbedingt bei dem gleichen bleiben damit ich mich nicht wieder umstellen musste.
    Da meine Maus ja zu früh kam und es leider nicht auf anhieb konnte von der Brust trinken hab ich viel abgepumpt leider. Aber diese Milchpumpe hier kannte ich nicht mal vom Namen her

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