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Tragen mit dem Easy Rider

 

Easy Rider

 

Tragen ist wirklich sehr schön. Jedoch, je älter sie werden, auch sehr anstrengend. Teilweise sogar zum Verzweifeln.

 

Ich mag es, den Kinderwagen zu schieben. Das macht alles bedeutend einfacher und die Mäuse sind immer dabei, bleiben nicht stehen, rennen nicht zurück, heben nichts vom Boden auf und und und. Man kommt also schnell von A nach B und es ist meist stressfrei. Wenn man Zeit hat, ist es ja okay. Da können sie gerne gucken, spielen und trödeln, aber es gibt auch Termine, die man trotz eingeplanter Trödelzeit nicht rechtzeitig schafft. Da nehme ich unsere Kleinste, die, wahrscheinlich durch die größere Schwester, leider seit sie laufen kann nicht mehr in den Wagen geht, lieber hoch und hole so etwas verlorene Zeit auf. Auch bei längeren Wegen ist klar, dass sie irgendwann den Punkt erreicht hat, wo sie nicht mehr kann und auch da wird sie natürlich hochgehoben.

 

Ausgepackt

 

Nach einer Weile merkt man es in den Armen, aber auch am Rücken. Und da ich kein Herkules bin, habe ich auch keine Hand mehr frei, da ich beide Arme benutze. Das heißt also, dass der Einkauf irgendwo rumhängt. Meist an drei Finger, die ich noch frei habe.

 

Zum einen sieht das sicher immer bekloppt aus, zum anderen ist es verdammt anstrengend. Und genau da kommt der Easy Rider ins Spiel.

 

Der Easy Rider ist eine Tragehilfe, die an sich sehr gut durchdacht ist. Er soll dabei helfen, den Rücken gerade zu lassen und man muss das Kind nur mit einem Arm stützen.

 

Bei meinem ersten Test musste ich mich jedoch erst daran gewöhnen, wie ich stehen und laufen muss. Ich hatte dennoch eine schiefe Haltung. Ich war es einfach gewohnt, mich gegenzustützen. Also musste ich mich selbst immerVerschluss wieder daran erinnern, dass ich gar nicht schief laufen brauche, denn es klappt auch wunderbar so.

 

Das Kind sitzt auf eine Art Sitz, was wirklich eine große Erleichterung ist. Ganz besonders für die Arme. Man muss nur noch einen Arm frei haben, um das Kind etwas zu stützen beziehungsweise um aufzupassen, dass es nicht runterfällt. Die Größeren können sich allerdings auch schon wunderbar alleine festhalten. Dennoch sollte der Arm auch bei ihnen immer auffangbereit sein. So hat man aber den anderen Arm frei. Man kann bezahlen, eine Nachricht schreiben, Fotos machen, den Einkauf tragen oder einfach bequem das andere Mäuschen an die Hand nehmen.

 

An und für sich ist der Easy Rider wirklich eine tolle Erleichterung, an die man sich aber erstmal gewöhnen muss. Bereits beim zweiten Mal bin ich schon entspannter und dadurch gerader gelaufen. Das Gewicht zieht etwas an demFüllung Gurt. Dieser ist aber schön breit gestaltet, sodass es nicht einschneidet. Wäre er dünner, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das nach der Zeit schmerzen würde.

 

Optisch ist er jetzt nicht wundervoll, aber relativ schlicht gehalten, sodass er gar nicht wirklich auffällt. Er erinnert dann eher an eine Gürteltasche, aber eben mit einem breiteren Gurt. Auch wenn kein Kind auf dem Gurt sitzt ist es für mich sehr ungewohnt. Man hat an der Seite eben immer etwas, wo ich persönlich andauernd mit dem Arm gegengekommen bin. Nach einer Weile bin ich erst auf die Idee gekommen, diesen „Sitz“ vom Easy Rider einfach nach vorne zu machen. So störte nichts und ich konnte bequem laufen. Bis auf das, wenn man ihn denn auf der Seite lässt, merkt man den Easy Rider aber auch nicht. Ich hätte wirklich erwartet, dass er auch beim Laufen unbequem ist. Das ist absolut nicht der Fall.

 

Multi Bag

Zum Easy Rider selbst bekam ich noch zwei Zusatzteile, die man sich dazu bestellen kann. Zum einen eine Verlängerung. Diese macht den Easy Rider für eine Größe bis zu 5 XL tragbar. Das ist nicht nur für kräftigere Frauen gedacht, sondern auch für den Winter, wenn man einen dicken Pullover und eine dicke Jacke an hat. Daher konnte ich diese Verlängerung noch nicht testen. Sie kostet 9,95 €.

 

Das Zweite ist eine zusätzliche Tasche, die man an den Easy Rider anbringen kann. Hier finden zum Beispiel Windeln Platz oder Sachen von Mami / Papi wie Schlüssel, Portmonee oder ähnliches. Es bietet Platz, aber nur mäßig. Eine Windel und eine kleine Packung Feuchttücher. Mein großes Portmonee zum Beispiel passt da leider nicht rein. Die Tasche kostet 9,95 €.

 

 

Mein Fazit zum Easy Rider

 

Getragen

Ich finde ihn wirklich toll, werde ihn aber nur für längere Wege benutzen. Bei meinen zwei Testwegen wollten die Kleinen natürlich immer nur kurz darauf sitzen und das schaffe ich dann auch noch so. Auf langen Wegen kommt er bei uns erst richtig zum Einsatz und da lohnt sich die Mitnahme auch erst. Da er leicht an- und abzumachen ist, kann man sich auch wunderbar abwechseln und durch die Farbe ist er auch gut für die Herren geeignet.

 

Nach kurzer Eingewöhnung vertraut man dem Easy Rider auch und so kann man sich von seiner gegenstützenden Körperhaltung verabschieden. Das wird sich sicher später dankend bemerkbar machen. Auch bei einigen schon früher, die generell damit Probleme haben nach dem Tragen.

 

Der Platz, den man hat, auch durch die zusätzliche Tasche, reicht gerade so aus. Hier muss man abwägen, was man benötigt oder nimmt noch eine zusätzliche Tasche mit.

Mit Kind

Hätte ich ihn früher gehabt, wäre er auch sicher bedeutend öfter zum Einsatz gekommen. Geeignet ist er für Kinder ab 6 Monate und bis zu 36 Monate – beziehungsweise 25 Kilo.

 

Und das ist auch ein Alter, wo sie wirklich nur kleinere Wege hinter sich lassen können und bedeutend öfter auf den Arm wollen / müssen. Meine ist nun schon über zwei Jahre und wie schon gesagt eher nur bei weiten Wegen auf dem Arm oder wenn ich es wirklich mal eilig habe. Sonst tobt sie sich lieber selbst aus, als auf dem Arm zu sitzen.

 

Für mich also wirklich ideal für kleinere Mäuse, die sich zu viel zutrauen, so wie unsere früher. Mit dem Wagen brauchten wir gar nicht erst ankommen, dafür war aber klar, dass sie spätestens auf dem Rückweg getragen werden musste. So wäre es bedeutend einfacher gewesen und hätte mir einiges Fluchen (natürlich nur innerlich) erspart.

 

Der Easy Rider von Easy kostet 59,95 Euro und ist für Größe S – XL. Wie aber schon gesagt, gibt es zusätzlich noch eine Verlängerung, die ganz einfach mit Hilfe des Kletts angebracht werden kann. Schaut doch mal rein. Auf der Seite findet ihr auch noch andere Bewertungen von weiteren Bloggern, falls ihr euch noch andere Meinungen durchlesen möchtet.

 

Wenn die Kinder groß genug sind muss man seinen Easy Rider aber nicht weggeben. Man nimmt einfach die Fütterung raus und kann ihn als Gürteltasche nehmen. Durch den dickeren Gurt versteckt er sogar kleinere Hüftröllchen.

 

 

Wie findet ihr diese Idee?

Wäre es etwas für euch?

In welchen Situationen hättet ihr euch einen gewünscht?

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare <3

 

 

Kostenlose Testprodukte,

daher Werbung <3

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8 thoughts on “Easy! GmbH – Der Easy Rider”

  1. Ich finde diese Idee super, obwohl sie wie du sagtest wahrscheinlich gewöhnungsbedürftig ist…jedoch im nachhinein eine super Erleichterung!!!
    Wenn sich mein Kinderwunsch doch noch erfüllt, wäre dies auf jeden Fall eine Alternative, da ich oft Rückenschmerzen habe..
    Danke für den Bericht.
    LG

    1. Na stützen muss man ja auf jeden Fall. Theoretisch ist es so, als wenn dein Kind auf deinem Hüftknochen sitzt. Nur eben für beide bequemer und auch bedeutend leichter zu stützen.

  2. Hab ich auch hab ich auch und ich bin total begeistert es ist eine wahnsinnige Erleichterung gerade auch wegen meinem Rheuma

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